Warum muss man entgiften?

Warum muss man entgiften?

Ziel der Entgiftung

Die Anhäufung der Giftstoffe muss man sich natürlich nicht so vorstellen, dass sich tatsächlich giftige Stoffe in unserem Körper anhäufen, denn dann hätten wir wirklich ein großes Problem. Es geht vor allem darum, dass solche Verbindungen in unserem Körper bleiben, die überflüssig sind, sie sind oder waren erst gar nicht notwendig.

Das wichtigste Ziel der Entgiftung ist, die Schlackstoffe, die unser Körper abgesondert hat, hinauszubefördern. Das zweitwichtigste Ziel ist, den Ausscheidungsorganen (Leber, Nieren, Lunge, Schweißdrüsen, Haut) zu helfen, sich von den vielen Giftstoffen zu befreien. Der dritte Schritt ist, die Funktion unserer Organe wiederherzustellen, zu normalisieren.

Alles andere, was mit der Prozedur der Entgiftung verbunden ist, dass die Verdauungsbeschwerden verschwinden, die Verbesserung des Zustands der Haut, das gute Allgemeinbefinden und das Strotzen vor Energie sind eigentlich nur Begleitungserscheinungen „zweiten Ranges“ des Entgiftungsprozesses. Wenn wir uns also die Frage „Warum muss man entgiften“ stellen, sollen wir nicht damit antworten, weil ich Pickel habe, sondern, dass ich aufgrund verschiedener Symptome bemerkt habe, dass sich die Schlackstoffe aus meinem Organismus nicht auf die richtige Weise/in richtigem Maße entfernen lassen und ich mich vom Großteil der in meinen Geweben gelagerten Giftstoffe befreien muss.

Welche Giftstoffe sollen entfernt werden?

Organische und anorganische Stoffe aus unserem Organismus (Säuren, z. B.: Harnsäure, Oxalsäure, Phosphorsäure); die Produkte des Eiweiß-Stoffwechsels, Aminosäuren; Cholesterin und Fettablagerungen; die aus der Umgebung aufgenommenen organischen und anorganischen Stoffe (Blei, Benzol, Farb- und Konservierungsstoffe usw.) und natürlich die Kotreste im Dickdarm. Wenn wir uns überlegen, was alles diese Stoffe in unserem Körper verursachen können, dann brauchen wir nicht lange zu erklären, warum man entgiften muss.

Teile und Vorgänge der Entgiftung

Es lohnt sich, eine Vertiefungsperiode am Anfang der Entgiftungskur einzuschieben, während wir uns auf den Prozess, der Mittel und Wirkungen der Entgiftung einstimmen. Wir bereiten uns vor, um die für uns überflüssige Sachen loszuwerden, unseren Körper und unsere Seele von den Sachen zu reinigen, die die Effektivität ihrer Funktion verschlechtern. Nicht nur die Entfernung der Gifte soll unterstützt, sondern auch die Produktion der von innen stammenden Giftstoffe soll vermieden werden bzw. man muss auch gegenüber der aus der Umgebung stammenden Verunreinigung Widerstand leisten (Änderung der Ess-, Kleidungs- und Kaufgewohnheiten).

Der erste Schritt der Kur besteht darin, dass man solche Heilpflanzen und Wirkstoffe aufnimmt, die unser Verdauungssystem stärken. Auf diese Weise erreichen wir, dass die Organe mit größerer Effektivität funktionieren, ihre Giftablagerungen auflösen und dann loslassen. Gleich am Anfang sollte man die Zufuhr des reinen Wassers erhöhen und es mindestens bis zum Ende der Kur oder am besten für immer behalten.

Beim nächsten Schritt sollten wir solche Wirkstoffe verwenden, die die entgiftende Wirkung unterstützen: sie fördern die Absonderung der Nieren (harntreibende Mittel) und die Magen- und Darmfunktion (beschleunigen den Stoffwechsel, wirken abführend). Um die Durchspülung der Nieren zu unterstützen, lohnt es sich, viel Flüssigkeit zu uns zu nehmen, aber im Falle von fester Nahrung ist es besser, nicht „nachzuschieben“ , sondern eher leicht zu fasten, um die unangenehmen Symptome in den ersten Tagen der Entgiftung zu vermeiden. In solchen Fällen verwenden wir auch die Nährstoffe mit hohem Ballaststoff Ballaststoffgehalt, die nicht nur die Darmwände „abradieren“, sondern auch für die ausreichende und gesunde Darmbewegung sorgen.

Während der Kur sollte man sich über nichts wundern. Wir sollten nie vergessen, dass wir deswegen die schwere Aufgabe der Entgiftung auf uns genommen haben, weil wir der Meinung sind, dass solche Sachen in uns stecken, die nicht dorthin gehören, so wundern wir uns also nicht, dass diese aus uns rauskommen. Wer den herausgekommenden, fast versteinerten Darmkot, die Gallensteine oder die Harnsäurekristalle, die Parasiten und andere Sachen erblickt, wird nicht denken: „Warum muss man entgiften“, sondern „Warum habe ich bis jetzt nicht entgiftet?“.

Nachdem die Giftstoffe entfernt wurden - ein paar Wochen lang auf jeden Fall -, sollte man eine leichte Diät halten, die solches Gemüse, Körner und Obst enthält, die die oben beschriebenen Wirkungen ausüben, aber in einer leichteren Form. So können wir erreichen, dass auch das abgelagerte Fett mit der Zeit nach den in den Geweben tief gelagerten Verunreinigungen entfernt wird bzw. auch die körperlichen Zellen durchgespült werden. Wenn wir unsere Ernährung durchdenken und anders organisieren, können wir den reinen und „neugeborenen“ Zustand unseres Organismus auch langfristig erhalten und dem Vorgang der erneuten Vergiftung vorbeugen oder ihn wenigstens verlangsamen.

Ergänzende Methoden

Eine komplexe Kur mit dem Ziel der Entgiftung hat zahlreiche solche Bestandteile, die nicht unmittelbar mit der Ernährung verbunden sind. Die Schwitz-Methode nutzt die Fähigkeit unserer Haut, absondern und entgiften zu können, aus. Ins Schwitzen kommen können wir in der Sauna, im Dampf, in Schwitzhütte oder beim Sport - alle Arten sind gleich effektiv und gesund: die Giftstoffe entfernen sich mit dem Schweiß effektiv durch die Haut. Effektives Mittel einer Kur mit dem Ziel der Entgiftung bzw. de Darmreinigung ist die Massage. Es gibt auf dem ganzen Körper, aber auch auf dem Ohr und der Fußsohle zahlreiche Punkte, deren Stimulierung die körperliche Reinigung fördert. Diese können die Punkte der Ausscheidungsorgane sein bzw. solche Meridiane, die mit dem Loslassen zusammenhängen. Die Massage fördert den Blutkreislauf und unterstützt dadurch die Entfernung der Giftstoffe. Über den Wechsel zu leckerer und gesunder Nahrung hinaus gehören auch die Sauna und die Massage zur angenehmen Seite des Entgiftungserlebnisses. Wer diese Sachen mag, wird nicht fragen: Warum muss man entgiften, sondern Warum nicht?

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