Wann muss man entgiften?

Wann muss man entgiften?

Ebenen der Entgiftung

Wenn wir noch keine Erfahrung auf dem Gebiet Entgiftung haben, ist es wichtig, dass wir langsam und allmählich damit anfangen. Wir sollten darauf achten, dass wir den gespeicherten Giftstoffen nicht auf einmal freien Lauf und sie ins Blut gelangen lassen, denn das kann zu ernsthaften und unangenehmen Symptomenkomplexen führen. Wenn wir noch keine Entgiftung durchgemacht haben, lohnt es sich, ein fertiges Entgiftungsprogramm durchzuführen, denn das ist eine ausgewogene Kur mit berechenbarem Ergebnis, hinter dem viel Erfahrung steckt.

Wenn wir aber regelmäßig entgiften möchten, bleibt die Frage, wann man es tun sollte. Die Großreinigung der Gewebe, Organe und Zellen sollte man mindestens jährlich einmal durchführen. Es gibt Leute, die die Zeremonie der regelmäßigen Entgiftung jährlich zweimal, der Jahreszeit entsprechend (im Frühjahr und im Herbst) durchführen. Eine solche Entgiftungskur kann mehrere Wochen dauern. Die Klärung der Giftstoffe, die Regeneration betrifft dabei (möglichst einzeln) alle betroffene Organe: die Nieren, Magen, Därme, Lunge, Blut, Leber und Galle, Schweißdrüsen, Haut usw.

Kleinere Entgiftungskuren zur Gesundheitserhaltung können wir vierteljährlich durchführen. Bei solchen Gelegenheiten geben wir unserem Körper einige Tage Ruhepause durch Einnahme von Teemischungen und verminderte Zufuhr von fester Nahrung.

Gleichzeitig ist es äußerst wichtig, dass wir unsere Organismus und Ausscheidungsorgane täglich so weit wie möglich unterstützen.

Was können wir für die Entgiftung täglich tun?

Was solletn wir dann tun, wenn wir uns nicht andauernd damit beschäftigen wollen, was wir verzehren und was nicht, was welche Stoffe enthält und was wir aus anderen Quellen besorgen müssen? Wann muss man im Kopf entgiften? Wenn wir unseren Organismus rein halten wollen, dann sollten wir ein paar Sachen in unserer Werteordnung umstellen, so schnell wie möglich.

Das erste und Wichtigste ist die Zufuhr einer ausreichenden Flüssigkeitsmenge - was vor allem reines und frisches Wasser sein sollte. Zur täglichen Flüssigkeitsmenge gehören nicht die gesüßten und kohlensäurehaltigen Softgetränke, die Milch, der Kaffee und andere Getränke, derer Verdauung dem Körper Wasser entziehen (anstatt ihn zu hydratisieren).

An zweitwichtigster Stelle stehen die frische Luft und die Bewegung. Der sauerstoffarme Zustand der Zellen verlangsamt besonders die Wachstums- und Vermehrungsprozesse, der Mangel an Bewegung wiederum verschlechtert den Blutkreislauf. Beide Erscheinungen tragen in großem Maße zur Anhäufung der Giftstoffe bei und vice versa: wenn wir täglich ein paar Minuten an der frischen Luft spazieren und uns eine halbe Stunde lang bewegen (nach Möglichkeit dabei ins Schwitzen kommen, denn Schwitzen verbessert die reinigende Wirkung), dann unterstützen wir effektiv die natürlichen Entgiftungsprozesse in unserem Organismus.

Der nächste wichtige Schritt ist, so viel rohes Essen wie möglich zu verzehren und parallel dazu so wenig verarbeitete Lebensmittel zu uns zu nehmen wie möglich. Die rohen Speisen sind voll von Vitaminen, Mineralien und anderen guten Sachen von der Erde, welche wir brauchen, sie enthalten die zu ihrer eigenen Verdauung notwendigen Enzyme und sorgen für die Antioxidantien. Die in diesen Lebensmitteln vorhandenen Ballaststoffe sorgen kontinuierlich für die Reinigung unserer Därme.

Verarbeitete Lebensmittel nennen wir solche Nahrungsmittel, die, bevor sie auf unseren Tisch gekommen sind, solche chemischen Prozesse durchlaufen haben, die ihre Struktur wesentlich verändert haben. Solche sind z.B.: die raffinierten Lebensmittel (Zucker, Salz, Speiseöl), die mit verschiedenen Chemikalien behandelt wurden bzw. zahlreiche solche Produkte, die aus wertlosen Nebenprodukten hergestellt werden und bei denen die Verarbeitung zur Verbesserung der Substanz, des Geschmacks notwendig ist. Die verarbeiteten Speisen haben zwei große Probleme: das eine ist, dass sie Chemikalien enthalten, die unser Körper nicht braucht (d. h. die sind eigentlich Giftstoffe), das andere, dass ihre Vitamine und Enzyme während des Herstellungsprozesses vernichtet werden, somit erhalten wir am Ende eine wertlose und tote Nahrung. Lassen wir uns nicht mit der Show, dem leckeren Serviervorschlag übers Ohr hauen! Wir sollten anstreben, aus sauberen Quellen stammende, aus einfachen und natürlichen Zutaten bestehende Lebensmittel zu verzehren, andernfalls müssen wir noch mehr auf die regelmäßige Entgiftung achten!

Wenn das Problem schon da ist

Die Zeit für Diät bzw. für Entgiftung, Fasten kann auch gelegentlich kommen, wenn unangenehme oder erschreckende Symptome bei uns auftreten bzw. wenn eine ernsthafte Krankheit festgestellt wird. In solchen Fällen - egal, um was für eine Krankheit es geht - lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie wir unseren Körper entlasten können. Gleichzeitig sollten wir aber nichts überstürzen und nie in Extreme verfallen! Für den von einer Krankheit befallenen Organismus kann eine drastische Reinigungskur übertrieben sein, wir sollten immer sehr vorsichtig vorgehen! Bei einer Krankheit kann meistens der Fachmann sagen, wann die Entgiftung aktuell und welche Methode am geeignetsten ist.

Besonders wenn wir Verdauungsschwierigkeiten haben - es bestehen jedoch oft solche Zusammenhänge, an die wir gar nicht denken würden - können die verschiedenen speziellen Fasten und kurartige Reinigung Wunder bewirken (z.B.: glutenfreie Diät bei scheinbarer Unfruchtbarkeit).

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