Entgiftung

Entgiftung

Die innere Reinigung des Körpers in den verschiedenen Kulturen

Die Reinigung der Organe und Säfte unseres Körpers war in denjenigen Kulturen wichtig, die sich eh viel mit Gesundheit beschäftigt haben. In denjenigen Staaten, woher die Wurzeln der Meditation stammen oder von wo sich die Kultur der Körperbewegung ausgebreitet hat bzw. wo die Anwendung von natürlichen, in erster Linie pflanzlichen Wirkstoffen in einem so hohen Maße entwickelt wurde, dass sie sogar damit über Jahrtausende konservieren konnten: Indien, Ägypten und Griechenland.

Heutzutage hat auch das älteste und auch seitdem verwendete Gesundheits- und Heilsystem, das Ayurveda, eine umfassende Methode, mit der in unserem Organismus die Darmreinigung diente nicht nur der Beseitigung der mit der Verdauung zusammenhängenden Symptome, sondern sie wurde auch regelmäßig zur ergänzenden Therapie von sonstigen schweren Krankheiten angewendet. So ist z. B. die Steigerung der Schleimproduktion laut Ayurveda die Anhäufung des entzündliche Prozesse hervorrufenden Kaphas, wovon man sich durch eine Kur mit Brechmitteln befreien kann.

Im alten Ägypten wurden Einläufe empfohlen, wenn man Fieber hatte oder der „Schleim“ als Symptom vorlag (die Überproduktion von Schleim ist übrigens ein typisches Symptom für Vergiftungen).

Das antike Griechenland hielt ähnlich wie das Ayurveda die Reinigung der Körpersäfte für besonders wichtig. Das Blut wurde durch Aderlass aufgefrischt, während die Darmreinigung durch die mit Wirkstoffen von Heilpflanzen erreichte abführende Kur erreicht wurde. Der Einlauf spielte ebenfalls eine große Rolle beim Prozess der Entgiftung.

Die Methoden der Entgiftung

Wie wir gesehen haben, kannten die verschiedenen Kulturen zahlreiche Schritte des Prozesses, durch den der Organismus in der Lage ist, sich von den überflüssigen Stoffen zu befreien. Die Anregung des Stoffwechsels (Abführen), das Fasten und das Hervorrufen von Erbrechen, der Einlauf als Methoden der Reinigung des Dickdarms ebenso wie die Funktion der für die Arbeit der Entgiftung verantwortlichen Organe unterstützenden Massagen, Salzbäder und Fußbäder, Schwitzen (Sauna, Schwitzhütte, Dampfbad), die Darmreinigung mit Heilpflanzen, mit Ballaststoffen, sie alle sind auch schon ein Teil unseres Repertoires.

Das Fasten als Teil der Religionen

Das Fasten, d. h. der Verzicht auf bestimmte Gruppen von Gerichten oder auf feste Nahrung ist ebenfalls eine uralte Sache, die das natürliche Ich des Menschen in sich birgt. Wenn wir auf die Tierwelt achten, wenn sie körperliche Probleme haben, dann fressen sie nicht werter und sind sogar in der Lage, tagelang zu hungern, wodurch sie den Prozess der Darmreinigung anregen, der zur Regeneration unserer Organe führt.

In der Welt des Menschen dient das Fasten zwei Zielen: einerseits der Reinigung des Verdauungstraktes (und dadurch des gesamten Organismus), Erleichterung, zu Atem kommen, Regeneration, andererseits hingegen die Erhebung der Seele über das Hungern.

Es gab auch mehrere verschiedene Arten von Fasten. Eine davon ist, wenn man bestimmte Nahrungsmittel vom Speiseplan verbannt (in Form einer Kur oder endgültig), eine andere, wenn wir den Verzehr von fester Nahrung schrittweise weglassen und 1, 3 oder mehrere, jedoch unbedingt eine ungerade Zahl von Tagen durchhalten, um dann Schritt für Schritt erneut mit ihrem Verzehr zu beginnen.

Parallel dazu, dass unter den uralten Heilmethoden auch das Hungern zu finden ist, erhalten auch kürzere und längere Fastenzeiten vor verschiedenen kirchlichen und religiösen Festen immer eine Rolle, wodurch sie den Gläubigen dabei helfen, offener für geistige Nahrung zu sein. Die Aufgabe der beiden Arten des Fastens (die Verbesserung unseres Körperzustands und die Erhebung des seelischen Zustands) hängen natürlich miteinander zusammen. In einem je besseren, natürlicheren Zustand der Körper ist, umso weniger Giftstoffe behindern die richtige und wirksame Funktion der Organe, umso besser fühlt man sich und umso offener ist man für die Aufnahme geistiger Nahrung.

Mehrere Kulturen verbinden das Fasten nicht nur mit religiösen Festen, sondern auch mit dem in der Natur zu verfolgenden Kreislauf der Jahreszeiten bzw., wenn die in der Welt zu spürenden Schwingungen und Prozesse stark die Reinigungs- Bestrebungen unterstützen können, mit der Befreiung von körperlichen und seelischen Schlackstoffen und Anhäufungen. So etwa die Phasen des abnehmenden Mondes, die Übergangsjahreszeiten wie der Frühling und der Herbst bzw. die Fastenzeit vor Weihnachten und Ostern.

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Entgiftungs- und Darmreinigungsprogramm

Clean Inside® in drei Schritten